Sonntagshorn

Sonntagshorn bei Ruhpolding
Sonntagshorn bei Ruhpolding

Seinen Namen hat das Sonntagshorn von seiner zahmen Südseite, den Gipfelhang nannten die Unkner Bauern "Sunndach", also "Sonnendach".

Beim Aufstieg muss der II. Schwierigkeitsgrad in brüchigem Fels gemeistert werden, eine alpine Unternehmung.

Talort:
Ruhpolding (690 m)

Ausgangspunkt:
Laubau, Holzknechtmuseum.

Gehzeiten: Aufstieg 3 1/2 Std,, Abstieg 3 Std.

Routenbeschreibung: 7 Std. Gehzeit, 1300 Höhenmeter, schwer

Zur Schwarzachenalm (am besten mit Mountainbike, hier deponieren). Im Kraxenbachtal bei Abzweigung in die mittlere Schlucht (keinesfalls gleich in die erste Schlucht!), an der rechten (westlichen) Schluchtseite empor. Über den Bach zu (verdeckter) Diensthütte und ins schuttreiche Kar.

Hinauf zum Fuß der ca. 60 m hohen Felsstufe unter der Scharte, am besten ein Quergang nach links und durch Rinne hinauf (II, brüchig). Weiter über den teilweise luftigen Grat (I-II, nie in die Nordflanke queren!) zum Gipfel.

Abstieg:
Vom Gipfel östlich den Grat hinab (I) in die Scharte des Hinteren Kraxenbachs. Das gewaltige Schuttkar hinab nach Norden, mehrmals über den Bach, dann rechts bleibend bis zur Kraxenbachklause. Weiter rechtshaltend (mit kleinen Gegenanstiegen) hinab zur Vereinigung der beiden Kraxenbäche und zur Schwarzachenalm, zuletzt raus nach Laubau.

Sonntagshorn und Reifelberge, eine ernsthafte bergsteigerische Unternehmung!